Schulungen und Weiterbildungen aller
bei einer Tumorerkrankung beteiligten Personen sind uns ein ganz
besonderes Anliegen, da nur durch das Wissen und die Kompetenz aller
Beteiligten die Lebensqualität des Tumorerkrankten optimal
sichergestellt werden kann.
Unsere Schulungen und Seminare richten sich sowohl an medizinischen Laien als auch besonders, an alle Pflegedienste. Wir erarbeiten gemeinsame Standards damit die Versorgung des Patienten kompetent und bei einem gleichbleibenden Niveau bleibt.
20.04.2009 Brustkrebs / aktuelle Studienlage / Laborwerte, Dr. Müller
08.06.2009 Die Palliativmedizin mit Sicht auf die kommende SAPV + APV Dr. Müller/ Dr. Vandenesch
26.10.2009 Ich habe Krebs was kann ich tun, Ernährung / Hyperthermie / Sport
Dr. Holzhauer/ Dr. Müller
Weitere Termine für Fachpersonal und Interessierte 2009
05.01.2009 Hygiene und Arbeitssicherheit in der Praxis
09.01.2009 Outlookschulungen – Herr Christmann
15.01.2009 Hyperthermie-Schulung mir Zertifikaten
02.02.2009 In folge Erste Hilfe in der Praxis Dr. Müller
07.02.2009 Telefonkommunikation mit Zertifikaten
02.03.2009 Paravasate, Dr. Angrick
04.03.2009 GCP in Oldenburg von dem Regionaltumorzenter
20.04.2009 Mamma Ca. + Laborwerte, Dr. Müller
06.07.2009 Vorstellung der Musiktherapie / Physiologie
03.08.2009 Arbeitssicherheitsunterweisungen
07.09.2009 Der Immunstatus + Viruserkrankungen + Aufklärung der Grippeschutzimpfung in der Gesellschaft , Dr. Müller
03.11.2009 Hygiene in der Ambulanten Versorgung mit Kontrolle der Händedesinfektion
01.12.2009 Umgang mit Zytostatika, Dr. Müller
Alle Veranstaltungen sind in der Annenstraße 11 / Leer
Anmeldungen unter: 0491 98 791 - 200 - bitte immer anmelden
Warum heißt Krebs Krebs?
Schon in der Antike rätselte man über das Phänomen der tödlichen Wucherungen, die anhand äußerer Symptome gedeutet wurden. Denn bösartige Krebsgeschwulste erzeugen manchmal sichtbare, gestaute Venen, die in ihren Ausläufern an einen Krebs erinnern. Deshalb taufte vermutlich der griechische Arzt Hippokrates im 5. Jh. v. Chr. die Krankheit "karkinos", was soviel heißt wie seitwärts laufender Krebs.
Das Themenspektrum unserer Veranstaltungen ist groß und umfasst u. a. unten aufgeführte Themen,

Statistiken und aktuelle Studienlagen
Chemo- und andere Therapien
Wie und was bewirken sie im Körper und an der einzelnen Zelle.
Andere Therapieformen.
Was ist möglich, was ist sinnvoll und über was muss kommuniziert werden
Laborkunde
Hier werden wichtige Normwerte mit den jeweiligen Wirkungsmechanismen (sonst mit dem jeweiligen Wirkungsmechanismus) erklärt.
Port und Portpflege
Ein Port-System ist ein vollimplantierbares Kathetersystem zur intravenösen oder intraarteriellen Infusionstherapie. Es wird unter die Haut (subkutan) implantiert und ist vorteilhaft, wenn ein langfristiger oder sehr häufiger Gefäßzugang notwendig ist, z. B. bei Chemotherapie, bei regelmäßigen Blutentnahmen, bei parenteraler Ernährung oder auch für die Schmerztherapie. Die Vorteile liegen z. B. in der Schonung der peripheren Gefäßsysteme, der Port muss nicht so häufig gewechselt werden. Ein Port kann etwa 2000 Mal punktiert werden, er ist etwa 5 Jahre haltbar. Das Infektionsrisiko ist gering. Der Port ist pflegerisch einfach zu handhaben.
Venöse Zugänge, Ultraflowpumpen, Infusionstechniken
Unsere Referenten zeigen Ihnen, was zu Hause möglich ist und wie Sie die einfache Handhabung dieser Systeme erlernen.
Schmerzen
Ursachen und Möglichkeiten zur Bekämpfung.
Spezielle Hygienemaßnahmen für onkologische Patienten
Eine Hygienefachkraft erklärt den Umgang mit Keimen beim geschwächten, infektanfälligen Organismus. Dies fängt bei der Mundhygiene an und endet beim Stuhlgang .
PEG, transnasale Sonden und ihre Pflege
Die perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) ist dann sinnvoll, wenn eine normale Nahrungsaufnahme nicht möglich ist. Die PEG stellt eine wichtige Maßnahme gegen die Mangelernährung da. Sie ist nicht schmerzhaft und führt rasch zu gutem Erfolg. Unsere Referenten informieren Sie über den Umgang mit den verschiedenen Formen der künstlichen Ernährung.
Stoma und Inkontinenz
Viele Tumorpatienten brauchen für eine bestimmte Zeit einen künstlichen Darmausgang. Bereits bevor dieser angelegt wird, sollte man sich unbedingt ausführlich über dessen Anlage und den Umgang damit informieren.
Zur Inkontinenz gibt es vielfältige Möglichkeiten, wenn sich die Entleerung mit Urin oder Stuhlgang nicht mehr regeln lassen. Diese Methoden sind unauffällig, aber oft nicht bekannt.
Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel
Ziel dieser Veranstaltung ist es, der tumorassoziierten oder durch Tumortherapie induzierten Mangel- und Fehlernährung durch ernährungsmedizinische Maßnahmen entgegen zu wirken.
Andere Ernährungsmöglichkeiten – Parenterale Ernährung
Es gibt auch Fälle, bei denen ein Patient überhaupt nicht über den Magen-Darm-Trakt ernährt werden kann. Zum Beispiel bei einer entzündlichen Darmerkrankung oder nach einer Darmoperation. Die Patienten erhalten die Nährstoffe direkt in die Blutbahn mittels Infusionen. Man spricht dann von parenteraler Ernährung, weil sie unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes erfolgt. Auch diese Ernährungsform ist nicht nur in der Klinik, sondern auch zuhause möglich.
Kräuterheilkunde Phytogenese
Sich aus der Natur unterstützend helfend.
Hautpflege
Durch die geschwächte Immunabwehr ist auch die Haut eines onkologischen Patienten geschwächt, gereizt und sehr empfindlich. Durch Bestrahlung und bestimmte Chemotherapien wird die Haut zusätzlich belastet. Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, Hautreaktionen vorzubeugen und diese zu vermindern.
Farbkorrektur
Hier erhalten Sie die Anleitung zum perfekten Make-up für den ganzen Körper. Diese Technik ist besonders bei großen Narben interessant und wird auch bei Verbrennungsopfern angewendet.
Haarausfall (Alopezie)
Haarausfall ist eine nicht mehr so häufige Nebenwirkung bei der Chemotherapie. Fast immer wachsen die Haare nach Abschluss der Behandlung wieder nach, manchmal sogar stärker oder lockig. In diesem Kurs lernen Sie, wie sie mit dem drohenden Haarausfall umgehen, welche Kosten die Krankenkasse übernimmt, wann und wo Sie eine Perücke beantragen, wie Sie die Haare und auch das Haarteil pflegen und vieles mehr rund um das Thema „Haare“.
Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen schützen vor Isolation, bieten einen Raum des „Verständnisses“, stärken, spenden Trost, werden Freunde u. v. m. Diese stellen sich an verschiedenen Abenden vor. Wir stellen jedoch zu jeder Zeit gerne den Kontakt für unsere Patienten her.
Hospizgruppen
Hospize waren im Mittelalter Herbergen, die von Kirchen und Klöstern unterhalten wurden. Sie nahmen Arme auf, pflegten Kranke sowie Sterbende und gaben Pilgern eine Unterkunft. Sie standen allen offen, die unterwegs und hilflos waren. Im Hospiz fanden sie Schutz, Geborgenheit, Stärkung und Heilung. Diese Tradition, Schwerkranken und Sterbenden eine Begleitung zu geben, in der sie sich verstanden und aufgehoben fühlen, greift die Hospizbewegung auf. Sie möchte dazu beitragen, dass jeder in seiner vertrauten Umgebung, in Würde, menschlicher Geborgenheit und ohne Schmerzen bis zuletzt leben kann.
Theologen und Theologinnen berichten
Glaube kann Kraft, Halt und Stärke geben. Theologen/Innen bieten ein Forum für den Glauben und zur Bewältigung der Erkrankung, auch für Kirchenferne an.
Physiotherapie für onkologische Patienten ist auch während der Chemotherapie möglich.
Die Referenten zeigen sinnvolle Übungen für zuhause zur Kräftigung der Muskulatur und Verbesserung des körperlichen Allgemeinzustandes. Darüber hinaus lernen Sie vielfältige Entspannungstechniken kennen.
Palliativmedizin
Auch bis zum Schluss gut zuhause leben zu können, ist unser Ziel. Hierzu müssen verschiedene medizinische und soziale Vorraussetzungen vorhanden sein oder geschaffen werden. In diesem Seminar werden sie vorgestellt und erläutert.
Eine Brückenschwester stellt sich vor
Sie stellt eine Verbindung zwischen Patienten, Arzt und Pflegediensten an der onkologischen Schwerpunktpraxis und den Tumorzentren da. So können Krankenhausaufenthalte verkürzt oder ganz vermieden, sowie die häusliche Betreuung verbessert werden. Diese Einrichtung bildet eine „Brücke“, zur so genannten „Home-Care“, der Betreuung zu Hause.
Was sollte /kann ich selbst zur Genesung beitragen?
Umgang mit Krebs
Wir erleben bei den meisten unserer Krebspatienten einen großen Wunsch nach Normalität. Sie wollen ihr Leben wieder oder weiter so führen, wie vor der Diagnose. Wenn dies bei leichten Fällen auch mehr oder weniger gelingen mag: Der einzige Weg für die meisten Krebspatienten, Ihr "neues Leben" anzunehmen, liegt im "Zulassen" und „Akzeptieren". Wichtig ist, die neue Lebenssituation aktiv zupackend anzugehen, Gefühle wie Wut und Verzweiflung zuzulassen und Einschränkungen und Verluste an Lebensqualität zu akzeptieren.
Wechselbad der Gefühle
Krebspatienten erleben ein Wechselbad der Gefühle: Intensive Angst, Wut, Gereiztheit, Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit wechseln einander immer wieder ab. All diese Gefühle sind richtig und eine natürliche Reaktion in einer Lebenskrise. Daraus sind keine negativen Folgen für den Krankheitsverlauf zu befürchten. Sich dies klarzumachen, wirkt vielleicht schon erleichternd und nimmt den Druck, immer nur stark sein zu müssen. Auch gelegentliche Phasen der Verdrängung und des „Nichtwahrhabenwollens“ sind in Ordnung.
Aktiv werden
Neuere Erkenntnisse belegen, dass die Krankheitsverarbeitung demjenigen besser gelingt, der seine Gefühle ernst nimmt und ihnen auch Ausdruck verleiht. Derjenige der neue Wege ausprobiert, indem er sich bewegt, so weit wie es geht und dann noch ein Stückchen mehr und das immer öfter.
Künstlerische Therapien
In der anthroposophisch erweiterten Medizin werden künstlerische Therapien, wie therapeutisches Plastizieren, Mal- und Musiktherapie, eingesetzt, um Patienten wieder an kreative Gestaltung heranzuführen. Ein Krebspatient, der bereits resigniert hat, kann so wieder zu aktiver- kreativer Auseinandersetzung mit seiner Umwelt angeregt werden und neue Energie zur Gestaltung seines Lebens gewinnen. Die Freude am künstlerischen Schaffen und am Ergebnis der eigenen Arbeit wirkt positiv auf die Selbstregulation. Diese Beispiele für ergänzende Maßnahmen im Rahmen einer integrativen Krebstherapie können nur einen Bruchteil der möglichen Therapien abdecken.
Wir bieten verschiedene Ansätze je nach persönlicher Neigung, aber auch Art und Stadium der Krankheit an.
Schulungszentrum in der Onkologischen Schwerpunktpraxis Leer - Emden Unter der Leitung von E. PD de Wolff Veranstaltungsort: Annenstraße 11 in Leer Anmeldungen unter: 0491 98 791 - 200